Spruchreif
Ein Spiel dauert 90 Minuten. Und dann? Dann wird geredet. Wollen wir uns doch mal anhören, was über Österreich bzw. von Österreichern so alles im Laufe der Jahre gesagt wurde. Und natürlich darf auch der 12. Mann der österreichischen Elf von Cordoba – ja, ganz genau, der Bundesberti Vogts mit seinem Eigentor 1978 – an dieser Stelle nicht fehlen.
Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten – und auf der anderen Seite Kamerun!
Dieter Nuhr
Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt – da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.
Berti Vogts (vor dem WM-Spiel gegen Kroatien)
Die Fußball-EM in Österreich ist wie Skispringen in Namibia.
Alfred Dorfer (am 27. Januar 2006 in "Ottis Schlachthof" im Bayerischen Fernsehen)
Man muss es sagen: Die Moldawier – sie sind nicht das Grüne vom Ei.
Edi Finger jr. (während des Fußball-Ländermatches Moldawien - Österreich)
Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.
Hans Krankl
Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie haben Unmenschliches geleistet.
Berti Vogts
Ich habe immer gesagt, dass ich niemals nach Österreich wechseln würde.
Jürgen Wegmann (auf die Frage, ob er zum FC Basel wechselt)
Ham and Eggs mit Schinken und Ei.
Hans Krankl (auf die Frage nach seiner Leibspeise.)
Sex vor dem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts.
Berti Vogts
Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab I g'sagt: Sauft's weiter.
Max Merkel (österreichischer Fußballspieler und Trainer)
Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.
Berti Vogts
Und schließlich ist auch das 0:5 Liechtensteins in Spanien gar nicht so schlecht. Da haben andere Mannschaften schon viel höher verloren.
Herbert Prohaska (offensichtlich verdrängend, dass er selbst Teamchef beim 0:9 Österreichs gegen Spanien war)
Wir sind ein kleines Land.
Hans Krankl
Und nach diesen letzten und wahren Worten geben wir zurück ins Sendestudio.